ENGPASS WANKDORF-MURI BESEITIGEN: ZUKUNFT SICHERN JETZT

Engpass Wankdorf-Muri beseitigen: 
Zukunft sichern jetzt.


Der tägliche Stau im Osten Berns hat für den Bundesrat nur dritte Priorität. Das kann und darf nicht sein. (Foto: Peter Brand)

An Bern kommt man nicht vorbei: Hauptverkehrsader an der Kapazitätsgrenze
Täglich stauen sich die Fahrzeuge auf der Autobahn A6 zwischen Bern-Wankdorf und Muri in beiden Richtungen. Mit 70'000 Fahrzeugen pro Tag ist dieses Teilstück eines der meistbefahrenen der Schweiz. Der Engpass im Osten Berns hat weiträumige Auswirkungen auf den Verkehrsfluss Richtung Berner Oberland und Wallis (Touristen, Pendler, Berufsverkehr). Zudem wirken sich die Rückstaus auch auf die nationale West-Ost-Verbindung sowie auf das städtische Strassennetz aus.

Bypass-Projekt schlägt mehrere Fliegen auf einen Streich 
Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat zusammen mit Kanton, Region und den betroffenen Gemeinden eine Bestvariante für die Engpassbeseitigung erarbeitet. Die heutige Autobahn zwischen den Anschlüssen Wankdorf und Muri soll teilweise auf drei Spuren ausgebaut und weitgehend in den Untergrund verbannt werden. Dieses Projekt schlägt mehrere Fliegen auf einen Streich: Engpassbeseitigung, bessere Anbindung des Berner Oberlands (200'000 Einwohner) und des Wallis ans Nationalstrassennetz, Stadtreparatur und Siedlungsraumentwicklung im Grossraum Bern sowie Reduktion der Immissions-Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner.

Keine Realisierung durch das zweite Engpassbeseitigungs-Programm
Trotz der anerkannten Dringlichkeit und dem fachlich unbestrittenen Projekt hat der Bundesrat das Vorhaben zurückgestellt. In der Vorlage zum «Bundesbeschluss über das zweite Programm zur Beseitigung von Engpässen im Nationalstrassennetz und über die Freigabe der Mittel» wie auch in der überarbeiteten Botschaft des Bundesrats wurde das Bypass-Projekt nicht berücksichtigt und blieb in Modul III eingestuft. Diese Einteilung wurde in der darauf folgenden parlamentarischen Debatte bestätigt, eine Realisierung des Projekts im Rahmen des zweiten Engpassbeseitigungs-Programms ist somit nicht mehr möglich.

Unterstützungskomitee «Engpass Wankdorf-Muri beseitigen» macht nun Druck
Eine breit abgestützte politische Allianz gründete das Unterstützungskomitee «Engpass Wankdorf-Muri» und fordert unter dem Motto «Zukunft sichern jetzt», dass der Bundesrat dem Bypass-Projekt zwischen Wankdorf und Muri im Rahmen des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds NAF hohe Priorität einräumt und die dafür notwendigen Mittel einstellt.

Pannenstreifen-Umnutzung (PUN) als Übergangslösung
Als Übergangslösung bis zur Realisierung des Bypass-Projekts setzt sich das Unterstützungskomitee zudem für eine rasche Realisierung der Pannenstreifen-Umnutzung (PUN) auf dem betroffenen Abschnitt der A6 ein. Die PUN stellt keinen Ausbau auf sechs Spuren dar, sondern ist eine temporäre Massnahme, mit der die Situation auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri zumindest vorübergehend auch für die Anwohnerinnen und Anwohner entschärft werden kann.

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